Cinderella in Augsburg: Ein märchenhaftes Ballett voller Mut und Verwandlung


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Wenn ein Märchen zu tanzen beginnt: Cinderella in Augsburg
Am 21. November 2026 öffnet sich in Augsburg der Vorhang für Cinderella – Ricardo Fernandos tänzerische Neuschöpfung des berühmten Märchenstoffs mit der Musik von Sergei Prokofjew. Das Ballett Augsburg verbindet märchenhafte Bildkraft mit moderner Bewegungssprache und erzählt von einer jungen Frau, die trotz Erniedrigung ihren Mut, ihre Hoffnung und ihr Vertrauen in die Liebe bewahrt.
Prokofjews Märchenwelt zwischen Poesie und Dramatik
Die Partitur Sergei Prokofjews, entstanden während der Kriegsjahre 1941 bis 1944, verleiht der Geschichte eine besondere Spannung: lyrische Zartheit trifft auf groteske Figurenzeichnung, rhythmische Energie auf leuchtende musikalische Farben. Im Zentrum steht Cinderella, die nach dem Tod ihrer Mutter der Härte ihrer Stiefmutter und deren Töchtern ausgesetzt ist. Ihre innere Stärke bildet den dramaturgischen Kern dieser Ballettinszenierung.
Eine zeitgenössische Choreografie mit klassischem Herz
Ballettdirektor Ricardo Fernando übernimmt Inszenierung und Choreografie und überführt den bekannten Stoff in eine moderne Bühnensprache. Klassische Balletttradition begegnet zeitgenössischer Bewegungsästhetik; aus klaren Körperlinien, dynamischen Ensembles und poetischen Momenten entsteht ein Bühnenerlebnis, das Märchenzauber nicht als nostalgische Flucht, sondern als Kraft der Humanität begreift.
Bühnenbild, Kostüme und Klang als erzählerische Kräfte
Das Bühnenbild und die Kostüme von Pascal Seibicke schaffen den visuellen Rahmen für eine Welt zwischen Alltagsdruck und märchenhafter Verwandlung. Die Augsburger Philharmoniker begleiten das Geschehen live und geben den Szenen ihren musikalischen Atem. Lichtstimmungen, Akustik und choreografischer Rhythmus verdichten sich zu einer Theateratmosphäre, in der jeder Schritt eine Entscheidung und jede Bewegung ein Stück erzählte Biografie wird.
Das Märchen als zeitlose Geschichte über Würde
Cinderella bleibt dabei mehr als eine Liebesgeschichte. Die Inszenierung rückt eine junge Frau in den Mittelpunkt, die sich gegen soziale Herabsetzung behauptet und ihre Empathie nicht verliert. Die Dramaturgie verbindet das archetypische Märchenmotiv mit einer zeitgenössischen Perspektive auf Selbstbestimmung, Hoffnung und die Möglichkeit eines Neuanfangs.
Fazit: Ein sinnliches Ballett für Märchenliebhaber und Tanzfans
Das Publikum erwartet ein farbenreiches Bühnenerlebnis mit Prokofjews großer Ballettmusik, kraftvoller Schauspielkunst des Körpers und einer modernen choreografischen Handschrift. Wer Cinderella nicht nur aus Erzählungen kennt, sondern das Märchen in Bewegung, Klang und Licht erleben möchte, findet in Augsburg einen Abend voller Poesie, Spannung und tänzerischer Energie.
Offizielle Kanäle von Ballett Augsburg:
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