
Zur Kammgarnspinnerei 11, Augsburg
Zur Kammgarnspinnerei 11, 86153 Augsburg, Germany
Stadtarchiv Augsburg | Öffnungszeiten & Online-Recherche
Das Stadtarchiv Augsburg ist die zentrale Anlaufstelle für die Augsburger Stadtgeschichtsforschung und verwahrt als Gedächtnis der Stadt die schriftliche Überlieferung der Verwaltung und ihrer Vorgänger. Die Stadt beschreibt den Bestand auf der Hauptseite mit rund 12.000 laufenden Regalmeter, während die Beständeübersicht ungefähr 13.000 laufende Meter nennt; gemeinsam zeigen diese Angaben die enorme Tiefe des Archivs von den ältesten Stücken bis in die Gegenwart. Wer nach Akten, Urkunden, Karten, Plänen, Fotos oder Plakaten sucht, findet hier nicht nur Quellen, sondern auch einen Lesesaal, eine große stadtgeschichtliche Bibliothek und ein stetig wachsendes Online-Angebot. Das Archiv liegt an der Zur Kammgarnspinnerei 11 im Textilviertel, also bewusst in einem Umfeld, das heute eng mit Kultur, Forschung und Stadtgeschichte verbunden ist. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg))
Für Besucherinnen und Besucher ist das Stadtarchiv deshalb mehr als ein klassischer Aufbewahrungsort. Es ist Recherchezentrum, Lernort, Veranstaltungsort und Anlaufstelle für alle, die Stadtgeschichte aus erster Hand sehen wollen. Vorträge, Workshops, Ausstellungen und historische Dokumente machen den Weg vom Archivgut zur öffentlichen Vermittlung sichtbar. Gleichzeitig bleibt der praktische Nutzen im Vordergrund: Wer gezielt sucht, kann online vorbereiten, im Lesesaal weiterarbeiten und bei Bauakten oder älteren Beständen rechtzeitig Termine und Bestellungen beachten. Genau diese Mischung aus Forschung, Service und Programm macht das Stadtarchiv Augsburg für Familienforschung, Wissenschaft, Schulen und interessierte Bürgerinnen und Bürger so relevant. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/das-jahresprogramm-des-stadtarchivs-steht))
Bestände und Online-Recherche
Die Bestände des Stadtarchivs Augsburg sind so aufgebaut, dass sowohl die historische Tiefe als auch die moderne Recherchepraxis sichtbar werden. Offiziell werden ungefähr 13.000 laufende Meter Archivgut genannt, auf der Hauptseite ist zudem von rund 12.000 laufenden Regalmeter die Rede; dazu kommen Akten, Amtsbücher, Urkunden, Karten, Pläne, Fotos, Plakate, Flyer, Broschüren und vieles mehr. Inhaltlich gliedert sich das Material in drei große Gruppen: die älteren Bestände bis 1806, die neueren Bestände aus der bayerischen Zeit nach 1806 sowie die archivischen Sammlungen, Selekte und Nachlässe. Gerade diese dritte Gruppe ist für viele Recherchen besonders spannend, weil dort etwa Fotosammlungen, Karten- und Plansammlungen sowie Schriftdokumentationen zusammenlaufen. Wer unter den Suchbegriffen Stadtarchiv Augsburg Bestände, Fotos oder online recherche sucht, landet also genau bei der Struktur, die für Stadtgeschichte, Familienforschung und lokale Themenrecherchen relevant ist. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/die-bestaende))
Die Online-Recherche ist dabei kein bloßes Zusatzangebot, sondern ein zentraler Zugang zum Archiv. Der Online-Archivkatalog erlaubt Volltextsuche, Feldsuche und Archivplansuche; außerdem können bereits digitalisierte Archivalien eingesehen und Rechercheergebnisse nach Erstellung eines Accounts verwaltet werden. Das Archiv weist zugleich ehrlich darauf hin, dass noch nicht alle Bestände online recherchierbar sind. Wer also beim ersten Suchlauf nicht fündig wird, sollte die Suche weiter fassen, die Systematik nutzen oder sich direkt an das Archiv wenden. Besonders hilfreich ist der Hinweis, dass der Katalog auch zur Vorbereitung von Bestellungen für den Lesesaal genutzt werden kann. Für Menschen, die nach einem bestimmten Familiennamen, einer alten Adresse, einem Vereinsbestand oder einer historischen Karte suchen, ist das ein großer Vorteil: Die Recherche kann zu Hause beginnen und im Lesesaal vertieft werden. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/die-bestaende))
Auch für digitale Inhalte ist das Stadtarchiv gut aufgestellt. Die Stadt verweist darauf, dass der Anteil digitalisierter Archivalien stetig wächst und bereits online eingesehen werden kann. In den Hilfetexten und Videos wird zusätzlich erklärt, wie man einfache Suchen ausführt, vertieft recherchiert und Ergebnisse speichert. Gerade für Nutzerinnen und Nutzer, die zum ersten Mal mit einem Archivkatalog arbeiten, ist das wertvoll, weil die Wege nicht nur dokumentiert, sondern auch erklärt werden. Die Verbindung von Katalog, Hilfevideos, erläuternden Texten und Bibliotheksbestand macht das Stadtarchiv Augsburg zu einem sehr gut zugänglichen Rechercheort. Wer nach stadtgeschichtlichen Quellen, nach Fotos, nach Zeitzeugnissen oder nach Dokumenten für ein Projekt sucht, findet hier ein System, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Forschende abholt. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/die-bestaende))
Öffnungszeiten, Lesesaal und Kontakt
Die Öffnungszeiten des Stadtarchivs Augsburg sind klar auf die Benutzung des Lesesaals ausgerichtet. Externe Benutzerinnen und Benutzer können montags nicht kommen; dienstags bis donnerstags ist von 8:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, freitags von 8:00 bis 12:00 Uhr. Gleichzeitig empfiehlt das Archiv dringend eine vorherige Kontaktaufnahme, damit Beratung, Bereitstellung und die Arbeit im Lesesaal besser geplant werden können. Für Unterlagen der älteren Bestände bis 1806 ist sogar eine rechtzeitige Bestellung ein bis zwei Wochen vor dem Besuch vorgesehen. Das passt zur Arbeitsweise eines Archivs, in dem Material nicht einfach frei im Regal steht, sondern im Vorfeld ausgehoben und konservatorisch betreut wird. Wer die Suchbegriffe Öffnungszeiten, Termin oder e mail verwendet, sucht also in erster Linie nach einem gut organisierten Benutzungskonzept, nicht nach einem spontanen Walk-in-Angebot. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg))
Auch die Kontaktstruktur ist auf zielgerichtete Anfragen ausgelegt. Auf der Kontaktseite sind für das Archiv eine Archivleitung, ein eigener Kontakt zum Thema Archivgut und allgemeine Fragen sowie ein separater Kontakt für Bauakteneinsicht aufgeführt. Für allgemeine Anliegen ist ein Kontaktformular vorgesehen; für Bauakten gibt es zusätzlich eine eigene Hotline. Wichtig ist dabei der Hinweis, dass unter der Telefonnummer für Archivgut keine Auskünfte zu Bauakten gegeben werden. Diese Trennung erleichtert die Bearbeitung und verhindert Missverständnisse, wenn etwa eine wissenschaftliche Anfrage, eine Familienforschungsfrage oder ein Bauaktenwunsch gleichzeitig im Raum steht. Für Gruppen wie Schulklassen oder Uni-Seminare ist eine Voranmeldung ausdrücklich erforderlich, sodass das Archiv die Betreuung im Lesesaal vorbereiten kann. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/kontakt?utm_source=openai))
Praktisch ist außerdem, dass die Benutzung des Archivs nicht auf klassische Präsenzbesuche beschränkt bleibt. Wer eine Suche vorbereitet, kann die Online-Recherche nutzen, sich Ergebnisse sichern und anschließend im Lesesaal gezielt mit Signaturen arbeiten. Für Forschungsvorhaben mit mehreren Quellen oder für längere Familienforschungen ist das besonders hilfreich, weil sich so Anfahrtszeit und Ausleihaufwand reduzieren lassen. Das Archiv formuliert seine Benutzungsregeln bewusst so, dass Beratung, Wartezeiten und Bereitstellung besser steuerbar sind. Genau darin zeigt sich der Unterschied zwischen einem allgemeinen Informationsschalter und einem fachlich geführten Archiv: Es geht nicht nur um Öffnungszeiten, sondern um die bestmögliche Nutzung von Quellen, ohne die Bestände unnötig zu belasten. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg))
Jahresprogramm, Ausstellungen und Vorträge
Das Jahresprogramm des Stadtarchivs Augsburg ist ein wichtiger Teil des öffentlichen Profils der Einrichtung. Für 2026 kündigt die Stadt Ausstellungen, Vorträge, Stadtspaziergänge, Workshops und weitere Aktionen an, die auf sehr unterschiedliche Weise Einblicke in die Geschichte Augsburgs geben. Im Mittelpunkt steht der Wandel des Augsburger Stadtbilds in den vergangenen 100 Jahren, der in zwei Ausstellungen beleuchtet wird. Dazu kommt ein besonderes Jubiläum: Seit zehn Jahren befindet sich das Stadtarchiv am Standort im Textilviertel, das mit einem Tag der offenen Tür am 10. Oktober gefeiert wird. Ein weiteres zentrales Thema ist das 750 Jahre alte Augsburger Stadtrecht, das als ältestes Rechtsdokument der Stadt gilt und im Februar in den Räumen des Archivs gezeigt wird. Für Interessierte ist das Jahresprogramm damit weit mehr als eine Liste von Terminen; es ist ein thematischer Schlüssel zu den Schwerpunkten des Hauses. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/das-jahresprogramm-des-stadtarchivs-steht))
Schon das Programm des Vorjahres zeigt, wie breit das Spektrum angelegt ist. Für 2025 wurden Vortragsabende, Haus- und Stadtführungen, Quellenlesungen, Ausstellungen, Filmabende, kreative Workshops, Seminare und auch Social-Media-Formate angekündigt. Das Stadtarchiv arbeitet also nicht nur im klassischen Lesesaalmodus, sondern vermittelt Geschichte aktiv nach außen. Besonders reizvoll sind Formate, bei denen Archivmitarbeitende ein historisches Thema anhand von Originalquellen lebendig machen oder bei denen Stadtgeschichte in Dialog mit aktueller Forschung tritt. Dieser Mix ist wichtig für das Suchinteresse an Programm, Veranstaltung, Ausstellung und Jahresprogramm, weil er erklärt, warum das Archiv bei vielen Besucherinnen und Besuchern nicht nur als Forschungsort, sondern auch als Kulturort wahrgenommen wird. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/stadtgeschichte-fuer-jedermann?utm_source=openai))
Bemerkenswert ist zudem, dass die Veranstaltungen nicht nur Online sichtbar sind, sondern auch vor Ort in den Räumen des Stadtarchivs stattfinden. Für 2026 wurde etwa angekündigt, dass das Original des Stadtrechts für einen bestimmten Zeitraum in den Räumen des Archivs präsentiert wird. Solche Präsentationen verbinden die reine Aufbewahrung mit öffentlicher Sichtbarkeit und machen aus dem Archiv ein Haus, in dem seltene Stücke im Kontext einer Ausstellung erlebbar werden. Wer sich für die Suchbegriffe programm, veranstaltungen oder ausstellung interessiert, findet deshalb im Stadtarchiv nicht nur einen Veranstaltungskalender, sondern ein kontinuierliches Kultur- und Bildungskonzept. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/das-jahresprogramm-des-stadtarchivs-steht))
Anfahrt, Parken und Bauakten-Einsicht
Die Lage des Stadtarchivs im Textilviertel ist für Besucherinnen und Besucher gut nachvollziehbar, aber die Anreise sollte trotzdem geplant werden. In den offiziellen Programmheften wird für die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln die Straßenbahnlinie 6 in Richtung P+R Friedberg-West genannt, Haltestelle Textilmuseum. Für die Anfahrt mit dem Pkw wird auf begrenzte Parkmöglichkeiten auf den öffentlichen Parkplätzen vor dem Textilmuseum hingewiesen. Das ist wichtig, weil der Suchbegriff parken schnell zu der Frage führt, wie bequem ein Besuch vor Ort tatsächlich ist. Die Antwort lautet: per Tram sehr direkt, mit dem Auto möglich, aber mit begrenztem Parkraum. Wer die Bauakteneinsicht oder einen Termin im Lesesaal plant, sollte also lieber mit Puffer anreisen. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/fileadmin/user_upload/kultur/stadtarchiv/veranstaltungen/Jahresprogramm_2025/Jahresprogramm.pdf))
Bei den Bauakten gelten besonders klare Regeln. Im Stadtarchiv können historische Bauakten bis zum Jahr 2024 eingesehen werden; neuere Bauakten und Bauanträge liegen digital beim städtischen Bauordnungsamt vor. Außerdem besitzt das Stadtarchiv ausschließlich die Bauakten für Gebäude im Stadtgebiet Augsburg, während für den Landkreis Augsburg das Staatsarchiv zuständig ist. Die Terminbuchung erfolgt ausschließlich online, und die Anmeldung verlangt die genaue Adresse der Immobilie. Für den Termin sind ein gültiger Personalausweis oder Reisepass sowie ein Eigentumsnachweis oder eine entsprechende Vollmacht mitzubringen. Die Einsichtsgebühr beträgt 35 Euro und kann vor Ort per SEPA-Lastschrift, Kreditkarte oder Paypal bezahlt werden. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/einsicht-in-bauakten))
Auch bei den Bauakten zeigt sich die Stärke eines professionell organisierten Archivs: Nicht jedes Anliegen wird auf demselben Weg bearbeitet. Die persönliche Einsicht ist notwendig, weil nur so geprüft werden kann, welche Unterlagen tatsächlich gebraucht werden. Erst im Anschluss kann ein Scanauftrag gestellt werden, der sich allerdings nur auf die im Akt enthaltenen Pläne bezieht und mit einer pauschalen Gebühr von 70 Euro verbunden ist. Die digitale Bereitstellung kann mehrere Wochen dauern. Für Bauherren, Eigentümerinnen, Forschende oder Denkmalinteressierte ist das ein klarer, aber transparenter Ablauf. Wer nach termin, parken oder e mail sucht, sollte also immer zwischen allgemeinem Archivbesuch und Bauaktenverfahren unterscheiden. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/einsicht-in-bauakten))
Aufgaben, Geschichte und der Standort im Textilviertel
Die Kernaufgabe des Stadtarchivs ist auf der offiziellen Seite sehr klar beschrieben: Es bewertet, übernimmt, ordnet, erschließt und sichert städtisches Archiv- und Sammlungsgut dauerhaft. Archiviert werden das Schriftgut aller Dienststellen der Stadtverwaltung, der städtischen Schulen, Eigen- und Wirtschaftsbetriebe samt Rechtsvorgängern sowie Beteiligungsgesellschaften und Zweckverbände mit städtischer Beteiligung. Damit ist das Stadtarchiv nicht einfach ein Speicher, sondern die fachliche Stelle, die kommunale Überlieferung langfristig lesbar und nutzbar hält. Hinzu kommt die Rolle als Kompetenzzentrum für Stadtgeschichtsforschung, das über Bestände, Beratung und Vermittlung weit über den reinen Aktenverwahrort hinausgeht. Wer also nach stadtarchiv augsburg bestände sucht, sucht in Wahrheit nach einer Institution, die kommunales Gedächtnis aktiv organisiert. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/aufgaben-und-geschichte?utm_source=openai))
Die Geschichte des Standorts unterstreicht diesen Anspruch. Die Stadt verweist darauf, dass das Archiv seit zehn Jahren im Textilviertel sitzt, und im Kontext des Jahresprogramms wird deutlich, dass dieser Standort mit Kultur, Veranstaltungen und öffentlicher Vermittlung verknüpft ist. Gleichzeitig wird das Archiv in der Kommunikation als modernes Haus verstanden, das mit digitaler Recherche, Lesesaal, Bauaktenverfahren und Veranstaltungen mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllt. Auch die Lage an der Zur Kammgarnspinnerei 11 ist dabei nicht zufällig: Sie bindet das Archiv in ein Areal ein, das in Augsburg stark mit dem historischen Textilstandort verbunden ist. Für Besucherinnen und Besucher entsteht so ein starker inhaltlicher Rahmen: Hier geht es nicht nur um Akten, sondern um Stadtentwicklung, Industriegeschichte, Verwaltungsgeschichte und das Selbstverständnis Augsburgs. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/das-jahresprogramm-des-stadtarchivs-steht))
Besonders interessant ist, dass das Stadtarchiv eine breite Mischung aus historischen und zeitgeschichtlichen Beständen pflegt. In den älteren Beständen finden sich reichsstädtische Überlieferungen und nicht-städtische Einrichtungen bis 1806, in den neueren Beständen die Dienststellen der bayerischen Zeit, eingemeindete Vororte sowie Firmen-, Vereins- und Verbandsarchive. Die archivischen Sammlungen ergänzen das Ganze um Fotos, Karten, Pläne, Nachlässe und Dokumentationsmaterial. Dadurch kann das Archiv sehr unterschiedliche Fragen beantworten: eine Familiengeschichte, ein Bauprojekt, die Geschichte eines Vereins, eine städtische Entscheidung oder die Entwicklung eines Viertels. Genau diese Vielschichtigkeit macht den Reiz von Recherche, online recherche und ausstellung aus. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/die-bestaende))
Fotos, Familienforschung und digitale Präsentationen
Wer nach Stadtarchiv Augsburg Fotos oder nach Familienforschung sucht, landet bei zwei besonders nutzerfreundlichen Bereichen des Hauses. Zum einen gehören Fotos, Karten, Pläne, Plakate, Flyer, Broschüren und private Nachlässe ausdrücklich zu den Beständen. Zum anderen weist das Archiv in seinen Hinweisen darauf hin, dass es für Familienforschung besondere Informationen zusammengestellt hat und dass ein Einführungsvortrag als Video verfügbar ist. Das ist wichtig, weil Familienforschung im Archiv oft mit mehreren Quellenarten gleichzeitig arbeitet: Personenstandsunterlagen, Adressdaten, Vereinsunterlagen, Fotosammlungen oder Bauakten können ein gemeinsames Bild ergeben. Das Archiv macht also nicht nur Material zugänglich, sondern unterstützt auch die Wege dorthin. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/die-bestaende))
Auch die digitalen Präsentationen gehören zum Profil des Hauses. Unter dem Titel Das historische Dokument präsentiert das Stadtarchiv in kleinen Kabinett-Ausstellungen historische Stücke, die in Bezug zu Jahresprogramm, Jubiläen oder besonderen Quellenfunden stehen können. Damit verbindet das Archiv seine konservatorische Arbeit mit öffentlicher Sichtbarkeit. Solche Formate sind gerade für Menschen spannend, die nicht sofort in einer großen Ausstellung, sondern eher an einzelnen Originalen, an seltenen Fundstücken oder an wechselnden Schwerpunkten interessiert sind. Digitale Präsentationen und aktuelle News sorgen dafür, dass das Archiv nicht nur als stille Aktenwelt wahrgenommen wird, sondern als aktiver Ort der Vermittlung. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/digitale-praesentationen/das-historische-dokument?utm_source=openai))
Für viele Nutzerinnen und Nutzer ist schließlich die Kombination aus digitaler und analoger Recherche der eigentliche Mehrwert. Der Online-Archivkatalog dient der Vorbereitung, die Bibliothek kann über den OPAC recherchiert werden, der Lesesaal bietet die vertiefte Arbeit mit Originalen, und die digitalen Hilfen erklären die Suchwege. So entsteht ein geschlossenes System für alle, die sich mit der Geschichte Augsburgs beschäftigen wollen. Ob man nach einer bestimmten Familie, nach einer fotografischen Überlieferung, nach einer Stadtteilgeschichte oder nach einem Bauprojekt sucht: Das Stadtarchiv Augsburg stellt nicht nur Quellen bereit, sondern vermittelt auch den Umgang mit ihnen. Genau deshalb ist die Verbindung von bestände, fotos, online und recherche für dieses Haus so prägend. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/die-bestaende))
Quellen:
- Stadtarchiv Augsburg - Offizielle Übersichtsseite
- Stadtarchiv Augsburg - Die Bestände
- Stadtarchiv Augsburg - Kontakt und Öffnungszeiten
- Stadtarchiv Augsburg - Einsicht in Bauakten
- Stadt Augsburg - Das Jahresprogramm des Stadtarchivs steht fest
- Stadtarchiv Augsburg - Jahresprogramm 2025 PDF
- Stadtarchiv Augsburg - Jahresprogramm 2026 PDF
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Stadtarchiv Augsburg | Öffnungszeiten & Online-Recherche
Das Stadtarchiv Augsburg ist die zentrale Anlaufstelle für die Augsburger Stadtgeschichtsforschung und verwahrt als Gedächtnis der Stadt die schriftliche Überlieferung der Verwaltung und ihrer Vorgänger. Die Stadt beschreibt den Bestand auf der Hauptseite mit rund 12.000 laufenden Regalmeter, während die Beständeübersicht ungefähr 13.000 laufende Meter nennt; gemeinsam zeigen diese Angaben die enorme Tiefe des Archivs von den ältesten Stücken bis in die Gegenwart. Wer nach Akten, Urkunden, Karten, Plänen, Fotos oder Plakaten sucht, findet hier nicht nur Quellen, sondern auch einen Lesesaal, eine große stadtgeschichtliche Bibliothek und ein stetig wachsendes Online-Angebot. Das Archiv liegt an der Zur Kammgarnspinnerei 11 im Textilviertel, also bewusst in einem Umfeld, das heute eng mit Kultur, Forschung und Stadtgeschichte verbunden ist. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg))
Für Besucherinnen und Besucher ist das Stadtarchiv deshalb mehr als ein klassischer Aufbewahrungsort. Es ist Recherchezentrum, Lernort, Veranstaltungsort und Anlaufstelle für alle, die Stadtgeschichte aus erster Hand sehen wollen. Vorträge, Workshops, Ausstellungen und historische Dokumente machen den Weg vom Archivgut zur öffentlichen Vermittlung sichtbar. Gleichzeitig bleibt der praktische Nutzen im Vordergrund: Wer gezielt sucht, kann online vorbereiten, im Lesesaal weiterarbeiten und bei Bauakten oder älteren Beständen rechtzeitig Termine und Bestellungen beachten. Genau diese Mischung aus Forschung, Service und Programm macht das Stadtarchiv Augsburg für Familienforschung, Wissenschaft, Schulen und interessierte Bürgerinnen und Bürger so relevant. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/das-jahresprogramm-des-stadtarchivs-steht))
Bestände und Online-Recherche
Die Bestände des Stadtarchivs Augsburg sind so aufgebaut, dass sowohl die historische Tiefe als auch die moderne Recherchepraxis sichtbar werden. Offiziell werden ungefähr 13.000 laufende Meter Archivgut genannt, auf der Hauptseite ist zudem von rund 12.000 laufenden Regalmeter die Rede; dazu kommen Akten, Amtsbücher, Urkunden, Karten, Pläne, Fotos, Plakate, Flyer, Broschüren und vieles mehr. Inhaltlich gliedert sich das Material in drei große Gruppen: die älteren Bestände bis 1806, die neueren Bestände aus der bayerischen Zeit nach 1806 sowie die archivischen Sammlungen, Selekte und Nachlässe. Gerade diese dritte Gruppe ist für viele Recherchen besonders spannend, weil dort etwa Fotosammlungen, Karten- und Plansammlungen sowie Schriftdokumentationen zusammenlaufen. Wer unter den Suchbegriffen Stadtarchiv Augsburg Bestände, Fotos oder online recherche sucht, landet also genau bei der Struktur, die für Stadtgeschichte, Familienforschung und lokale Themenrecherchen relevant ist. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/die-bestaende))
Die Online-Recherche ist dabei kein bloßes Zusatzangebot, sondern ein zentraler Zugang zum Archiv. Der Online-Archivkatalog erlaubt Volltextsuche, Feldsuche und Archivplansuche; außerdem können bereits digitalisierte Archivalien eingesehen und Rechercheergebnisse nach Erstellung eines Accounts verwaltet werden. Das Archiv weist zugleich ehrlich darauf hin, dass noch nicht alle Bestände online recherchierbar sind. Wer also beim ersten Suchlauf nicht fündig wird, sollte die Suche weiter fassen, die Systematik nutzen oder sich direkt an das Archiv wenden. Besonders hilfreich ist der Hinweis, dass der Katalog auch zur Vorbereitung von Bestellungen für den Lesesaal genutzt werden kann. Für Menschen, die nach einem bestimmten Familiennamen, einer alten Adresse, einem Vereinsbestand oder einer historischen Karte suchen, ist das ein großer Vorteil: Die Recherche kann zu Hause beginnen und im Lesesaal vertieft werden. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/die-bestaende))
Auch für digitale Inhalte ist das Stadtarchiv gut aufgestellt. Die Stadt verweist darauf, dass der Anteil digitalisierter Archivalien stetig wächst und bereits online eingesehen werden kann. In den Hilfetexten und Videos wird zusätzlich erklärt, wie man einfache Suchen ausführt, vertieft recherchiert und Ergebnisse speichert. Gerade für Nutzerinnen und Nutzer, die zum ersten Mal mit einem Archivkatalog arbeiten, ist das wertvoll, weil die Wege nicht nur dokumentiert, sondern auch erklärt werden. Die Verbindung von Katalog, Hilfevideos, erläuternden Texten und Bibliotheksbestand macht das Stadtarchiv Augsburg zu einem sehr gut zugänglichen Rechercheort. Wer nach stadtgeschichtlichen Quellen, nach Fotos, nach Zeitzeugnissen oder nach Dokumenten für ein Projekt sucht, findet hier ein System, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Forschende abholt. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/die-bestaende))
Öffnungszeiten, Lesesaal und Kontakt
Die Öffnungszeiten des Stadtarchivs Augsburg sind klar auf die Benutzung des Lesesaals ausgerichtet. Externe Benutzerinnen und Benutzer können montags nicht kommen; dienstags bis donnerstags ist von 8:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, freitags von 8:00 bis 12:00 Uhr. Gleichzeitig empfiehlt das Archiv dringend eine vorherige Kontaktaufnahme, damit Beratung, Bereitstellung und die Arbeit im Lesesaal besser geplant werden können. Für Unterlagen der älteren Bestände bis 1806 ist sogar eine rechtzeitige Bestellung ein bis zwei Wochen vor dem Besuch vorgesehen. Das passt zur Arbeitsweise eines Archivs, in dem Material nicht einfach frei im Regal steht, sondern im Vorfeld ausgehoben und konservatorisch betreut wird. Wer die Suchbegriffe Öffnungszeiten, Termin oder e mail verwendet, sucht also in erster Linie nach einem gut organisierten Benutzungskonzept, nicht nach einem spontanen Walk-in-Angebot. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg))
Auch die Kontaktstruktur ist auf zielgerichtete Anfragen ausgelegt. Auf der Kontaktseite sind für das Archiv eine Archivleitung, ein eigener Kontakt zum Thema Archivgut und allgemeine Fragen sowie ein separater Kontakt für Bauakteneinsicht aufgeführt. Für allgemeine Anliegen ist ein Kontaktformular vorgesehen; für Bauakten gibt es zusätzlich eine eigene Hotline. Wichtig ist dabei der Hinweis, dass unter der Telefonnummer für Archivgut keine Auskünfte zu Bauakten gegeben werden. Diese Trennung erleichtert die Bearbeitung und verhindert Missverständnisse, wenn etwa eine wissenschaftliche Anfrage, eine Familienforschungsfrage oder ein Bauaktenwunsch gleichzeitig im Raum steht. Für Gruppen wie Schulklassen oder Uni-Seminare ist eine Voranmeldung ausdrücklich erforderlich, sodass das Archiv die Betreuung im Lesesaal vorbereiten kann. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/kontakt?utm_source=openai))
Praktisch ist außerdem, dass die Benutzung des Archivs nicht auf klassische Präsenzbesuche beschränkt bleibt. Wer eine Suche vorbereitet, kann die Online-Recherche nutzen, sich Ergebnisse sichern und anschließend im Lesesaal gezielt mit Signaturen arbeiten. Für Forschungsvorhaben mit mehreren Quellen oder für längere Familienforschungen ist das besonders hilfreich, weil sich so Anfahrtszeit und Ausleihaufwand reduzieren lassen. Das Archiv formuliert seine Benutzungsregeln bewusst so, dass Beratung, Wartezeiten und Bereitstellung besser steuerbar sind. Genau darin zeigt sich der Unterschied zwischen einem allgemeinen Informationsschalter und einem fachlich geführten Archiv: Es geht nicht nur um Öffnungszeiten, sondern um die bestmögliche Nutzung von Quellen, ohne die Bestände unnötig zu belasten. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg))
Jahresprogramm, Ausstellungen und Vorträge
Das Jahresprogramm des Stadtarchivs Augsburg ist ein wichtiger Teil des öffentlichen Profils der Einrichtung. Für 2026 kündigt die Stadt Ausstellungen, Vorträge, Stadtspaziergänge, Workshops und weitere Aktionen an, die auf sehr unterschiedliche Weise Einblicke in die Geschichte Augsburgs geben. Im Mittelpunkt steht der Wandel des Augsburger Stadtbilds in den vergangenen 100 Jahren, der in zwei Ausstellungen beleuchtet wird. Dazu kommt ein besonderes Jubiläum: Seit zehn Jahren befindet sich das Stadtarchiv am Standort im Textilviertel, das mit einem Tag der offenen Tür am 10. Oktober gefeiert wird. Ein weiteres zentrales Thema ist das 750 Jahre alte Augsburger Stadtrecht, das als ältestes Rechtsdokument der Stadt gilt und im Februar in den Räumen des Archivs gezeigt wird. Für Interessierte ist das Jahresprogramm damit weit mehr als eine Liste von Terminen; es ist ein thematischer Schlüssel zu den Schwerpunkten des Hauses. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/das-jahresprogramm-des-stadtarchivs-steht))
Schon das Programm des Vorjahres zeigt, wie breit das Spektrum angelegt ist. Für 2025 wurden Vortragsabende, Haus- und Stadtführungen, Quellenlesungen, Ausstellungen, Filmabende, kreative Workshops, Seminare und auch Social-Media-Formate angekündigt. Das Stadtarchiv arbeitet also nicht nur im klassischen Lesesaalmodus, sondern vermittelt Geschichte aktiv nach außen. Besonders reizvoll sind Formate, bei denen Archivmitarbeitende ein historisches Thema anhand von Originalquellen lebendig machen oder bei denen Stadtgeschichte in Dialog mit aktueller Forschung tritt. Dieser Mix ist wichtig für das Suchinteresse an Programm, Veranstaltung, Ausstellung und Jahresprogramm, weil er erklärt, warum das Archiv bei vielen Besucherinnen und Besuchern nicht nur als Forschungsort, sondern auch als Kulturort wahrgenommen wird. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/stadtgeschichte-fuer-jedermann?utm_source=openai))
Bemerkenswert ist zudem, dass die Veranstaltungen nicht nur Online sichtbar sind, sondern auch vor Ort in den Räumen des Stadtarchivs stattfinden. Für 2026 wurde etwa angekündigt, dass das Original des Stadtrechts für einen bestimmten Zeitraum in den Räumen des Archivs präsentiert wird. Solche Präsentationen verbinden die reine Aufbewahrung mit öffentlicher Sichtbarkeit und machen aus dem Archiv ein Haus, in dem seltene Stücke im Kontext einer Ausstellung erlebbar werden. Wer sich für die Suchbegriffe programm, veranstaltungen oder ausstellung interessiert, findet deshalb im Stadtarchiv nicht nur einen Veranstaltungskalender, sondern ein kontinuierliches Kultur- und Bildungskonzept. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/das-jahresprogramm-des-stadtarchivs-steht))
Anfahrt, Parken und Bauakten-Einsicht
Die Lage des Stadtarchivs im Textilviertel ist für Besucherinnen und Besucher gut nachvollziehbar, aber die Anreise sollte trotzdem geplant werden. In den offiziellen Programmheften wird für die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln die Straßenbahnlinie 6 in Richtung P+R Friedberg-West genannt, Haltestelle Textilmuseum. Für die Anfahrt mit dem Pkw wird auf begrenzte Parkmöglichkeiten auf den öffentlichen Parkplätzen vor dem Textilmuseum hingewiesen. Das ist wichtig, weil der Suchbegriff parken schnell zu der Frage führt, wie bequem ein Besuch vor Ort tatsächlich ist. Die Antwort lautet: per Tram sehr direkt, mit dem Auto möglich, aber mit begrenztem Parkraum. Wer die Bauakteneinsicht oder einen Termin im Lesesaal plant, sollte also lieber mit Puffer anreisen. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/fileadmin/user_upload/kultur/stadtarchiv/veranstaltungen/Jahresprogramm_2025/Jahresprogramm.pdf))
Bei den Bauakten gelten besonders klare Regeln. Im Stadtarchiv können historische Bauakten bis zum Jahr 2024 eingesehen werden; neuere Bauakten und Bauanträge liegen digital beim städtischen Bauordnungsamt vor. Außerdem besitzt das Stadtarchiv ausschließlich die Bauakten für Gebäude im Stadtgebiet Augsburg, während für den Landkreis Augsburg das Staatsarchiv zuständig ist. Die Terminbuchung erfolgt ausschließlich online, und die Anmeldung verlangt die genaue Adresse der Immobilie. Für den Termin sind ein gültiger Personalausweis oder Reisepass sowie ein Eigentumsnachweis oder eine entsprechende Vollmacht mitzubringen. Die Einsichtsgebühr beträgt 35 Euro und kann vor Ort per SEPA-Lastschrift, Kreditkarte oder Paypal bezahlt werden. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/einsicht-in-bauakten))
Auch bei den Bauakten zeigt sich die Stärke eines professionell organisierten Archivs: Nicht jedes Anliegen wird auf demselben Weg bearbeitet. Die persönliche Einsicht ist notwendig, weil nur so geprüft werden kann, welche Unterlagen tatsächlich gebraucht werden. Erst im Anschluss kann ein Scanauftrag gestellt werden, der sich allerdings nur auf die im Akt enthaltenen Pläne bezieht und mit einer pauschalen Gebühr von 70 Euro verbunden ist. Die digitale Bereitstellung kann mehrere Wochen dauern. Für Bauherren, Eigentümerinnen, Forschende oder Denkmalinteressierte ist das ein klarer, aber transparenter Ablauf. Wer nach termin, parken oder e mail sucht, sollte also immer zwischen allgemeinem Archivbesuch und Bauaktenverfahren unterscheiden. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/einsicht-in-bauakten))
Aufgaben, Geschichte und der Standort im Textilviertel
Die Kernaufgabe des Stadtarchivs ist auf der offiziellen Seite sehr klar beschrieben: Es bewertet, übernimmt, ordnet, erschließt und sichert städtisches Archiv- und Sammlungsgut dauerhaft. Archiviert werden das Schriftgut aller Dienststellen der Stadtverwaltung, der städtischen Schulen, Eigen- und Wirtschaftsbetriebe samt Rechtsvorgängern sowie Beteiligungsgesellschaften und Zweckverbände mit städtischer Beteiligung. Damit ist das Stadtarchiv nicht einfach ein Speicher, sondern die fachliche Stelle, die kommunale Überlieferung langfristig lesbar und nutzbar hält. Hinzu kommt die Rolle als Kompetenzzentrum für Stadtgeschichtsforschung, das über Bestände, Beratung und Vermittlung weit über den reinen Aktenverwahrort hinausgeht. Wer also nach stadtarchiv augsburg bestände sucht, sucht in Wahrheit nach einer Institution, die kommunales Gedächtnis aktiv organisiert. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/aufgaben-und-geschichte?utm_source=openai))
Die Geschichte des Standorts unterstreicht diesen Anspruch. Die Stadt verweist darauf, dass das Archiv seit zehn Jahren im Textilviertel sitzt, und im Kontext des Jahresprogramms wird deutlich, dass dieser Standort mit Kultur, Veranstaltungen und öffentlicher Vermittlung verknüpft ist. Gleichzeitig wird das Archiv in der Kommunikation als modernes Haus verstanden, das mit digitaler Recherche, Lesesaal, Bauaktenverfahren und Veranstaltungen mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllt. Auch die Lage an der Zur Kammgarnspinnerei 11 ist dabei nicht zufällig: Sie bindet das Archiv in ein Areal ein, das in Augsburg stark mit dem historischen Textilstandort verbunden ist. Für Besucherinnen und Besucher entsteht so ein starker inhaltlicher Rahmen: Hier geht es nicht nur um Akten, sondern um Stadtentwicklung, Industriegeschichte, Verwaltungsgeschichte und das Selbstverständnis Augsburgs. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/das-jahresprogramm-des-stadtarchivs-steht))
Besonders interessant ist, dass das Stadtarchiv eine breite Mischung aus historischen und zeitgeschichtlichen Beständen pflegt. In den älteren Beständen finden sich reichsstädtische Überlieferungen und nicht-städtische Einrichtungen bis 1806, in den neueren Beständen die Dienststellen der bayerischen Zeit, eingemeindete Vororte sowie Firmen-, Vereins- und Verbandsarchive. Die archivischen Sammlungen ergänzen das Ganze um Fotos, Karten, Pläne, Nachlässe und Dokumentationsmaterial. Dadurch kann das Archiv sehr unterschiedliche Fragen beantworten: eine Familiengeschichte, ein Bauprojekt, die Geschichte eines Vereins, eine städtische Entscheidung oder die Entwicklung eines Viertels. Genau diese Vielschichtigkeit macht den Reiz von Recherche, online recherche und ausstellung aus. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/die-bestaende))
Fotos, Familienforschung und digitale Präsentationen
Wer nach Stadtarchiv Augsburg Fotos oder nach Familienforschung sucht, landet bei zwei besonders nutzerfreundlichen Bereichen des Hauses. Zum einen gehören Fotos, Karten, Pläne, Plakate, Flyer, Broschüren und private Nachlässe ausdrücklich zu den Beständen. Zum anderen weist das Archiv in seinen Hinweisen darauf hin, dass es für Familienforschung besondere Informationen zusammengestellt hat und dass ein Einführungsvortrag als Video verfügbar ist. Das ist wichtig, weil Familienforschung im Archiv oft mit mehreren Quellenarten gleichzeitig arbeitet: Personenstandsunterlagen, Adressdaten, Vereinsunterlagen, Fotosammlungen oder Bauakten können ein gemeinsames Bild ergeben. Das Archiv macht also nicht nur Material zugänglich, sondern unterstützt auch die Wege dorthin. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/die-bestaende))
Auch die digitalen Präsentationen gehören zum Profil des Hauses. Unter dem Titel Das historische Dokument präsentiert das Stadtarchiv in kleinen Kabinett-Ausstellungen historische Stücke, die in Bezug zu Jahresprogramm, Jubiläen oder besonderen Quellenfunden stehen können. Damit verbindet das Archiv seine konservatorische Arbeit mit öffentlicher Sichtbarkeit. Solche Formate sind gerade für Menschen spannend, die nicht sofort in einer großen Ausstellung, sondern eher an einzelnen Originalen, an seltenen Fundstücken oder an wechselnden Schwerpunkten interessiert sind. Digitale Präsentationen und aktuelle News sorgen dafür, dass das Archiv nicht nur als stille Aktenwelt wahrgenommen wird, sondern als aktiver Ort der Vermittlung. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/digitale-praesentationen/das-historische-dokument?utm_source=openai))
Für viele Nutzerinnen und Nutzer ist schließlich die Kombination aus digitaler und analoger Recherche der eigentliche Mehrwert. Der Online-Archivkatalog dient der Vorbereitung, die Bibliothek kann über den OPAC recherchiert werden, der Lesesaal bietet die vertiefte Arbeit mit Originalen, und die digitalen Hilfen erklären die Suchwege. So entsteht ein geschlossenes System für alle, die sich mit der Geschichte Augsburgs beschäftigen wollen. Ob man nach einer bestimmten Familie, nach einer fotografischen Überlieferung, nach einer Stadtteilgeschichte oder nach einem Bauprojekt sucht: Das Stadtarchiv Augsburg stellt nicht nur Quellen bereit, sondern vermittelt auch den Umgang mit ihnen. Genau deshalb ist die Verbindung von bestände, fotos, online und recherche für dieses Haus so prägend. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/die-bestaende))
Quellen:
- Stadtarchiv Augsburg - Offizielle Übersichtsseite
- Stadtarchiv Augsburg - Die Bestände
- Stadtarchiv Augsburg - Kontakt und Öffnungszeiten
- Stadtarchiv Augsburg - Einsicht in Bauakten
- Stadt Augsburg - Das Jahresprogramm des Stadtarchivs steht fest
- Stadtarchiv Augsburg - Jahresprogramm 2025 PDF
- Stadtarchiv Augsburg - Jahresprogramm 2026 PDF
Stadtarchiv Augsburg | Öffnungszeiten & Online-Recherche
Das Stadtarchiv Augsburg ist die zentrale Anlaufstelle für die Augsburger Stadtgeschichtsforschung und verwahrt als Gedächtnis der Stadt die schriftliche Überlieferung der Verwaltung und ihrer Vorgänger. Die Stadt beschreibt den Bestand auf der Hauptseite mit rund 12.000 laufenden Regalmeter, während die Beständeübersicht ungefähr 13.000 laufende Meter nennt; gemeinsam zeigen diese Angaben die enorme Tiefe des Archivs von den ältesten Stücken bis in die Gegenwart. Wer nach Akten, Urkunden, Karten, Plänen, Fotos oder Plakaten sucht, findet hier nicht nur Quellen, sondern auch einen Lesesaal, eine große stadtgeschichtliche Bibliothek und ein stetig wachsendes Online-Angebot. Das Archiv liegt an der Zur Kammgarnspinnerei 11 im Textilviertel, also bewusst in einem Umfeld, das heute eng mit Kultur, Forschung und Stadtgeschichte verbunden ist. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg))
Für Besucherinnen und Besucher ist das Stadtarchiv deshalb mehr als ein klassischer Aufbewahrungsort. Es ist Recherchezentrum, Lernort, Veranstaltungsort und Anlaufstelle für alle, die Stadtgeschichte aus erster Hand sehen wollen. Vorträge, Workshops, Ausstellungen und historische Dokumente machen den Weg vom Archivgut zur öffentlichen Vermittlung sichtbar. Gleichzeitig bleibt der praktische Nutzen im Vordergrund: Wer gezielt sucht, kann online vorbereiten, im Lesesaal weiterarbeiten und bei Bauakten oder älteren Beständen rechtzeitig Termine und Bestellungen beachten. Genau diese Mischung aus Forschung, Service und Programm macht das Stadtarchiv Augsburg für Familienforschung, Wissenschaft, Schulen und interessierte Bürgerinnen und Bürger so relevant. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/das-jahresprogramm-des-stadtarchivs-steht))
Bestände und Online-Recherche
Die Bestände des Stadtarchivs Augsburg sind so aufgebaut, dass sowohl die historische Tiefe als auch die moderne Recherchepraxis sichtbar werden. Offiziell werden ungefähr 13.000 laufende Meter Archivgut genannt, auf der Hauptseite ist zudem von rund 12.000 laufenden Regalmeter die Rede; dazu kommen Akten, Amtsbücher, Urkunden, Karten, Pläne, Fotos, Plakate, Flyer, Broschüren und vieles mehr. Inhaltlich gliedert sich das Material in drei große Gruppen: die älteren Bestände bis 1806, die neueren Bestände aus der bayerischen Zeit nach 1806 sowie die archivischen Sammlungen, Selekte und Nachlässe. Gerade diese dritte Gruppe ist für viele Recherchen besonders spannend, weil dort etwa Fotosammlungen, Karten- und Plansammlungen sowie Schriftdokumentationen zusammenlaufen. Wer unter den Suchbegriffen Stadtarchiv Augsburg Bestände, Fotos oder online recherche sucht, landet also genau bei der Struktur, die für Stadtgeschichte, Familienforschung und lokale Themenrecherchen relevant ist. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/die-bestaende))
Die Online-Recherche ist dabei kein bloßes Zusatzangebot, sondern ein zentraler Zugang zum Archiv. Der Online-Archivkatalog erlaubt Volltextsuche, Feldsuche und Archivplansuche; außerdem können bereits digitalisierte Archivalien eingesehen und Rechercheergebnisse nach Erstellung eines Accounts verwaltet werden. Das Archiv weist zugleich ehrlich darauf hin, dass noch nicht alle Bestände online recherchierbar sind. Wer also beim ersten Suchlauf nicht fündig wird, sollte die Suche weiter fassen, die Systematik nutzen oder sich direkt an das Archiv wenden. Besonders hilfreich ist der Hinweis, dass der Katalog auch zur Vorbereitung von Bestellungen für den Lesesaal genutzt werden kann. Für Menschen, die nach einem bestimmten Familiennamen, einer alten Adresse, einem Vereinsbestand oder einer historischen Karte suchen, ist das ein großer Vorteil: Die Recherche kann zu Hause beginnen und im Lesesaal vertieft werden. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/die-bestaende))
Auch für digitale Inhalte ist das Stadtarchiv gut aufgestellt. Die Stadt verweist darauf, dass der Anteil digitalisierter Archivalien stetig wächst und bereits online eingesehen werden kann. In den Hilfetexten und Videos wird zusätzlich erklärt, wie man einfache Suchen ausführt, vertieft recherchiert und Ergebnisse speichert. Gerade für Nutzerinnen und Nutzer, die zum ersten Mal mit einem Archivkatalog arbeiten, ist das wertvoll, weil die Wege nicht nur dokumentiert, sondern auch erklärt werden. Die Verbindung von Katalog, Hilfevideos, erläuternden Texten und Bibliotheksbestand macht das Stadtarchiv Augsburg zu einem sehr gut zugänglichen Rechercheort. Wer nach stadtgeschichtlichen Quellen, nach Fotos, nach Zeitzeugnissen oder nach Dokumenten für ein Projekt sucht, findet hier ein System, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Forschende abholt. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/die-bestaende))
Öffnungszeiten, Lesesaal und Kontakt
Die Öffnungszeiten des Stadtarchivs Augsburg sind klar auf die Benutzung des Lesesaals ausgerichtet. Externe Benutzerinnen und Benutzer können montags nicht kommen; dienstags bis donnerstags ist von 8:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, freitags von 8:00 bis 12:00 Uhr. Gleichzeitig empfiehlt das Archiv dringend eine vorherige Kontaktaufnahme, damit Beratung, Bereitstellung und die Arbeit im Lesesaal besser geplant werden können. Für Unterlagen der älteren Bestände bis 1806 ist sogar eine rechtzeitige Bestellung ein bis zwei Wochen vor dem Besuch vorgesehen. Das passt zur Arbeitsweise eines Archivs, in dem Material nicht einfach frei im Regal steht, sondern im Vorfeld ausgehoben und konservatorisch betreut wird. Wer die Suchbegriffe Öffnungszeiten, Termin oder e mail verwendet, sucht also in erster Linie nach einem gut organisierten Benutzungskonzept, nicht nach einem spontanen Walk-in-Angebot. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg))
Auch die Kontaktstruktur ist auf zielgerichtete Anfragen ausgelegt. Auf der Kontaktseite sind für das Archiv eine Archivleitung, ein eigener Kontakt zum Thema Archivgut und allgemeine Fragen sowie ein separater Kontakt für Bauakteneinsicht aufgeführt. Für allgemeine Anliegen ist ein Kontaktformular vorgesehen; für Bauakten gibt es zusätzlich eine eigene Hotline. Wichtig ist dabei der Hinweis, dass unter der Telefonnummer für Archivgut keine Auskünfte zu Bauakten gegeben werden. Diese Trennung erleichtert die Bearbeitung und verhindert Missverständnisse, wenn etwa eine wissenschaftliche Anfrage, eine Familienforschungsfrage oder ein Bauaktenwunsch gleichzeitig im Raum steht. Für Gruppen wie Schulklassen oder Uni-Seminare ist eine Voranmeldung ausdrücklich erforderlich, sodass das Archiv die Betreuung im Lesesaal vorbereiten kann. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/kontakt?utm_source=openai))
Praktisch ist außerdem, dass die Benutzung des Archivs nicht auf klassische Präsenzbesuche beschränkt bleibt. Wer eine Suche vorbereitet, kann die Online-Recherche nutzen, sich Ergebnisse sichern und anschließend im Lesesaal gezielt mit Signaturen arbeiten. Für Forschungsvorhaben mit mehreren Quellen oder für längere Familienforschungen ist das besonders hilfreich, weil sich so Anfahrtszeit und Ausleihaufwand reduzieren lassen. Das Archiv formuliert seine Benutzungsregeln bewusst so, dass Beratung, Wartezeiten und Bereitstellung besser steuerbar sind. Genau darin zeigt sich der Unterschied zwischen einem allgemeinen Informationsschalter und einem fachlich geführten Archiv: Es geht nicht nur um Öffnungszeiten, sondern um die bestmögliche Nutzung von Quellen, ohne die Bestände unnötig zu belasten. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg))
Jahresprogramm, Ausstellungen und Vorträge
Das Jahresprogramm des Stadtarchivs Augsburg ist ein wichtiger Teil des öffentlichen Profils der Einrichtung. Für 2026 kündigt die Stadt Ausstellungen, Vorträge, Stadtspaziergänge, Workshops und weitere Aktionen an, die auf sehr unterschiedliche Weise Einblicke in die Geschichte Augsburgs geben. Im Mittelpunkt steht der Wandel des Augsburger Stadtbilds in den vergangenen 100 Jahren, der in zwei Ausstellungen beleuchtet wird. Dazu kommt ein besonderes Jubiläum: Seit zehn Jahren befindet sich das Stadtarchiv am Standort im Textilviertel, das mit einem Tag der offenen Tür am 10. Oktober gefeiert wird. Ein weiteres zentrales Thema ist das 750 Jahre alte Augsburger Stadtrecht, das als ältestes Rechtsdokument der Stadt gilt und im Februar in den Räumen des Archivs gezeigt wird. Für Interessierte ist das Jahresprogramm damit weit mehr als eine Liste von Terminen; es ist ein thematischer Schlüssel zu den Schwerpunkten des Hauses. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/das-jahresprogramm-des-stadtarchivs-steht))
Schon das Programm des Vorjahres zeigt, wie breit das Spektrum angelegt ist. Für 2025 wurden Vortragsabende, Haus- und Stadtführungen, Quellenlesungen, Ausstellungen, Filmabende, kreative Workshops, Seminare und auch Social-Media-Formate angekündigt. Das Stadtarchiv arbeitet also nicht nur im klassischen Lesesaalmodus, sondern vermittelt Geschichte aktiv nach außen. Besonders reizvoll sind Formate, bei denen Archivmitarbeitende ein historisches Thema anhand von Originalquellen lebendig machen oder bei denen Stadtgeschichte in Dialog mit aktueller Forschung tritt. Dieser Mix ist wichtig für das Suchinteresse an Programm, Veranstaltung, Ausstellung und Jahresprogramm, weil er erklärt, warum das Archiv bei vielen Besucherinnen und Besuchern nicht nur als Forschungsort, sondern auch als Kulturort wahrgenommen wird. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/stadtgeschichte-fuer-jedermann?utm_source=openai))
Bemerkenswert ist zudem, dass die Veranstaltungen nicht nur Online sichtbar sind, sondern auch vor Ort in den Räumen des Stadtarchivs stattfinden. Für 2026 wurde etwa angekündigt, dass das Original des Stadtrechts für einen bestimmten Zeitraum in den Räumen des Archivs präsentiert wird. Solche Präsentationen verbinden die reine Aufbewahrung mit öffentlicher Sichtbarkeit und machen aus dem Archiv ein Haus, in dem seltene Stücke im Kontext einer Ausstellung erlebbar werden. Wer sich für die Suchbegriffe programm, veranstaltungen oder ausstellung interessiert, findet deshalb im Stadtarchiv nicht nur einen Veranstaltungskalender, sondern ein kontinuierliches Kultur- und Bildungskonzept. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/das-jahresprogramm-des-stadtarchivs-steht))
Anfahrt, Parken und Bauakten-Einsicht
Die Lage des Stadtarchivs im Textilviertel ist für Besucherinnen und Besucher gut nachvollziehbar, aber die Anreise sollte trotzdem geplant werden. In den offiziellen Programmheften wird für die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln die Straßenbahnlinie 6 in Richtung P+R Friedberg-West genannt, Haltestelle Textilmuseum. Für die Anfahrt mit dem Pkw wird auf begrenzte Parkmöglichkeiten auf den öffentlichen Parkplätzen vor dem Textilmuseum hingewiesen. Das ist wichtig, weil der Suchbegriff parken schnell zu der Frage führt, wie bequem ein Besuch vor Ort tatsächlich ist. Die Antwort lautet: per Tram sehr direkt, mit dem Auto möglich, aber mit begrenztem Parkraum. Wer die Bauakteneinsicht oder einen Termin im Lesesaal plant, sollte also lieber mit Puffer anreisen. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/fileadmin/user_upload/kultur/stadtarchiv/veranstaltungen/Jahresprogramm_2025/Jahresprogramm.pdf))
Bei den Bauakten gelten besonders klare Regeln. Im Stadtarchiv können historische Bauakten bis zum Jahr 2024 eingesehen werden; neuere Bauakten und Bauanträge liegen digital beim städtischen Bauordnungsamt vor. Außerdem besitzt das Stadtarchiv ausschließlich die Bauakten für Gebäude im Stadtgebiet Augsburg, während für den Landkreis Augsburg das Staatsarchiv zuständig ist. Die Terminbuchung erfolgt ausschließlich online, und die Anmeldung verlangt die genaue Adresse der Immobilie. Für den Termin sind ein gültiger Personalausweis oder Reisepass sowie ein Eigentumsnachweis oder eine entsprechende Vollmacht mitzubringen. Die Einsichtsgebühr beträgt 35 Euro und kann vor Ort per SEPA-Lastschrift, Kreditkarte oder Paypal bezahlt werden. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/einsicht-in-bauakten))
Auch bei den Bauakten zeigt sich die Stärke eines professionell organisierten Archivs: Nicht jedes Anliegen wird auf demselben Weg bearbeitet. Die persönliche Einsicht ist notwendig, weil nur so geprüft werden kann, welche Unterlagen tatsächlich gebraucht werden. Erst im Anschluss kann ein Scanauftrag gestellt werden, der sich allerdings nur auf die im Akt enthaltenen Pläne bezieht und mit einer pauschalen Gebühr von 70 Euro verbunden ist. Die digitale Bereitstellung kann mehrere Wochen dauern. Für Bauherren, Eigentümerinnen, Forschende oder Denkmalinteressierte ist das ein klarer, aber transparenter Ablauf. Wer nach termin, parken oder e mail sucht, sollte also immer zwischen allgemeinem Archivbesuch und Bauaktenverfahren unterscheiden. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/einsicht-in-bauakten))
Aufgaben, Geschichte und der Standort im Textilviertel
Die Kernaufgabe des Stadtarchivs ist auf der offiziellen Seite sehr klar beschrieben: Es bewertet, übernimmt, ordnet, erschließt und sichert städtisches Archiv- und Sammlungsgut dauerhaft. Archiviert werden das Schriftgut aller Dienststellen der Stadtverwaltung, der städtischen Schulen, Eigen- und Wirtschaftsbetriebe samt Rechtsvorgängern sowie Beteiligungsgesellschaften und Zweckverbände mit städtischer Beteiligung. Damit ist das Stadtarchiv nicht einfach ein Speicher, sondern die fachliche Stelle, die kommunale Überlieferung langfristig lesbar und nutzbar hält. Hinzu kommt die Rolle als Kompetenzzentrum für Stadtgeschichtsforschung, das über Bestände, Beratung und Vermittlung weit über den reinen Aktenverwahrort hinausgeht. Wer also nach stadtarchiv augsburg bestände sucht, sucht in Wahrheit nach einer Institution, die kommunales Gedächtnis aktiv organisiert. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/aufgaben-und-geschichte?utm_source=openai))
Die Geschichte des Standorts unterstreicht diesen Anspruch. Die Stadt verweist darauf, dass das Archiv seit zehn Jahren im Textilviertel sitzt, und im Kontext des Jahresprogramms wird deutlich, dass dieser Standort mit Kultur, Veranstaltungen und öffentlicher Vermittlung verknüpft ist. Gleichzeitig wird das Archiv in der Kommunikation als modernes Haus verstanden, das mit digitaler Recherche, Lesesaal, Bauaktenverfahren und Veranstaltungen mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllt. Auch die Lage an der Zur Kammgarnspinnerei 11 ist dabei nicht zufällig: Sie bindet das Archiv in ein Areal ein, das in Augsburg stark mit dem historischen Textilstandort verbunden ist. Für Besucherinnen und Besucher entsteht so ein starker inhaltlicher Rahmen: Hier geht es nicht nur um Akten, sondern um Stadtentwicklung, Industriegeschichte, Verwaltungsgeschichte und das Selbstverständnis Augsburgs. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/das-jahresprogramm-des-stadtarchivs-steht))
Besonders interessant ist, dass das Stadtarchiv eine breite Mischung aus historischen und zeitgeschichtlichen Beständen pflegt. In den älteren Beständen finden sich reichsstädtische Überlieferungen und nicht-städtische Einrichtungen bis 1806, in den neueren Beständen die Dienststellen der bayerischen Zeit, eingemeindete Vororte sowie Firmen-, Vereins- und Verbandsarchive. Die archivischen Sammlungen ergänzen das Ganze um Fotos, Karten, Pläne, Nachlässe und Dokumentationsmaterial. Dadurch kann das Archiv sehr unterschiedliche Fragen beantworten: eine Familiengeschichte, ein Bauprojekt, die Geschichte eines Vereins, eine städtische Entscheidung oder die Entwicklung eines Viertels. Genau diese Vielschichtigkeit macht den Reiz von Recherche, online recherche und ausstellung aus. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/die-bestaende))
Fotos, Familienforschung und digitale Präsentationen
Wer nach Stadtarchiv Augsburg Fotos oder nach Familienforschung sucht, landet bei zwei besonders nutzerfreundlichen Bereichen des Hauses. Zum einen gehören Fotos, Karten, Pläne, Plakate, Flyer, Broschüren und private Nachlässe ausdrücklich zu den Beständen. Zum anderen weist das Archiv in seinen Hinweisen darauf hin, dass es für Familienforschung besondere Informationen zusammengestellt hat und dass ein Einführungsvortrag als Video verfügbar ist. Das ist wichtig, weil Familienforschung im Archiv oft mit mehreren Quellenarten gleichzeitig arbeitet: Personenstandsunterlagen, Adressdaten, Vereinsunterlagen, Fotosammlungen oder Bauakten können ein gemeinsames Bild ergeben. Das Archiv macht also nicht nur Material zugänglich, sondern unterstützt auch die Wege dorthin. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/die-bestaende))
Auch die digitalen Präsentationen gehören zum Profil des Hauses. Unter dem Titel Das historische Dokument präsentiert das Stadtarchiv in kleinen Kabinett-Ausstellungen historische Stücke, die in Bezug zu Jahresprogramm, Jubiläen oder besonderen Quellenfunden stehen können. Damit verbindet das Archiv seine konservatorische Arbeit mit öffentlicher Sichtbarkeit. Solche Formate sind gerade für Menschen spannend, die nicht sofort in einer großen Ausstellung, sondern eher an einzelnen Originalen, an seltenen Fundstücken oder an wechselnden Schwerpunkten interessiert sind. Digitale Präsentationen und aktuelle News sorgen dafür, dass das Archiv nicht nur als stille Aktenwelt wahrgenommen wird, sondern als aktiver Ort der Vermittlung. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/digitale-praesentationen/das-historische-dokument?utm_source=openai))
Für viele Nutzerinnen und Nutzer ist schließlich die Kombination aus digitaler und analoger Recherche der eigentliche Mehrwert. Der Online-Archivkatalog dient der Vorbereitung, die Bibliothek kann über den OPAC recherchiert werden, der Lesesaal bietet die vertiefte Arbeit mit Originalen, und die digitalen Hilfen erklären die Suchwege. So entsteht ein geschlossenes System für alle, die sich mit der Geschichte Augsburgs beschäftigen wollen. Ob man nach einer bestimmten Familie, nach einer fotografischen Überlieferung, nach einer Stadtteilgeschichte oder nach einem Bauprojekt sucht: Das Stadtarchiv Augsburg stellt nicht nur Quellen bereit, sondern vermittelt auch den Umgang mit ihnen. Genau deshalb ist die Verbindung von bestände, fotos, online und recherche für dieses Haus so prägend. ([augsburg.de](https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/die-bestaende))
Quellen:
- Stadtarchiv Augsburg - Offizielle Übersichtsseite
- Stadtarchiv Augsburg - Die Bestände
- Stadtarchiv Augsburg - Kontakt und Öffnungszeiten
- Stadtarchiv Augsburg - Einsicht in Bauakten
- Stadt Augsburg - Das Jahresprogramm des Stadtarchivs steht fest
- Stadtarchiv Augsburg - Jahresprogramm 2025 PDF
- Stadtarchiv Augsburg - Jahresprogramm 2026 PDF
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Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
becutya
19. Februar 2023
Die Schätze der Stadtarchive, und besonders die regelmäßigen Veranstaltungen zu bestimmten Themen, sind immer einen Besuch wert. Ich bin ein großer Fan!
Eva Gerum
6. September 2020
Forschung dort zu betreiben, wo andere ihre Freizeit in Museen verbringen 😎. Die Augsburger Stadtarchive, gelegen im Textilviertel, nahe dem TIM, sind eines der benutzerfreundlichsten Archive, die ich je erlebt habe. Ausgezeichnete Hygienemaßnahmen! Ein hochinteressantes Vortragsprogramm. Sehr empfehlenswert für alle, die sich für die Geschichte der Stadt interessieren.
Internet Kurator
22. Oktober 2023
Freundlicher und schneller Service, sowohl per E-Mail als auch persönlich. Ein fantastisches neues Archivgebäude in einem historischen Bau.
Juliette Harder
3. Juni 2023
Wir haben sehr schnelle und zuverlässige Hilfe erhalten. Ein besonderer Dank geht an Georg Feuerer, der uns aktiv bei unserer Forschung unterstützt hat!
ulrike fischer-mayerle
8. Dezember 2023
Toller Ort in einem historischen Gebäude für Forschung und thematische Führungen.
