Little Golden Hall
(470 Bewertungen)

Jesuitengasse 12, Augsburg

Jesuitengasse 12, 86152 Augsburg, Germany

Little Golden Hall | Veranstaltungen & Tickets Augsburg

Mitten im historischen Domviertel von Augsburg, nur wenige Schritte vom Augsburger Dom entfernt, liegt die Little Golden Hall – auf Deutsch: der Kleine Goldene Saal. Der spätbarocke Festsaal in der Jesuitengasse 12 ist ein echtes Rokokojuwel und eine beliebte Spielstätte für Kammermusik, Lesungen und Festveranstaltungen. Charakteristisch sind das reiche Stuckdekor von Johann Michael Feichtmayr und die Deckenfresken von Matthäus Günther aus dem Jahr 1765, die Motive aus der Geschichte der Freien Reichsstadt Augsburg aufnehmen. Heute wird der Saal vom Kulturamt der Stadt Augsburg betreut und ist wegen seiner ausgezeichneten Akustik insbesondere bei den Mozartfesten geschätzt. Dauerhaft mit 320 Sitzplätzen bestuhlt, bietet die Little Golden Hall ein konzentriertes, intimes Konzerterlebnis im Herzen der Stadt – mit hervorragender Erreichbarkeit, kurzer Distanz zur Kolping-Parkgarage und einem Umfeld voller Kulturdenkmäler.

Veranstaltungen, Tickets und Programm in der Little Golden Hall

Wer sich für das aktuelle Programm in der Little Golden Hall interessiert, findet Veranstaltungen in erster Linie im städtischen Veranstaltungskalender sowie auf den Seiten der jeweils verantwortlichen Veranstalter. Da der Saal eine städtische Spielstätte ist, die von unterschiedlichen Kulturakteuren genutzt wird, existiert kein zentrales, hausintern geführtes Ganzjahresprogramm. Typische Formate sind Kammerkonzerte, Liederabende, Ensemble- und Solorezitale, kleinere Oratorien- oder Chorkonzerte, Lesungen, Vorträge sowie Programmblöcke im Rahmen städtischer Festivals. Besonders eng verbunden ist der Ort mit den Augsburger Mozartfesten – nicht zuletzt, weil Leopold Mozart, der Vater von Wolfgang Amadeus Mozart, am ehemaligen Jesuitenkolleg St. Salvator lernte, zu dem dieser Festsaal historisch gehört. Die Veranstaltungsausschreibungen nennen in der Regel auch Einlasszeiten, Hinweise zur Platzwahl (häufig freie Platzwahl innerhalb von Kategorien) und etwaige Alters- bzw. Jugendschutzbestimmungen. Für Ticketkäufe nutzen viele Veranstalter gängige Online-Ticketportale; bei ausgewählten Projekten werden die Tickets zusätzlich über lokale Vorverkaufsstellen und Partner vertrieben. Weil in einem geschützten Denkmal veranstaltet wird, sind einige Vorgaben standardisiert: Tanzveranstaltungen sind im Saal nicht zugelassen, und Essen sowie Getränke sind im Saalinneren untersagt – die Pausenbewirtung erfolgt im Foyer im Erdgeschoss. Das sorgt für ein ruhiges, konzentriertes Konzerterlebnis und hilft, die empfindliche historische Substanz zu bewahren. Wer vorausschauend plant, prüft vorab die Details zur Bestuhlung und etwaige Sonderhinweise des Veranstalters (zum Beispiel ob eine induktive Höranlage zur Verfügung steht und wie die Anmeldung funktioniert). Weil die Location stark nachgefragt ist, sind beliebte Termine – etwa während städtischer Festivals – rasch ausgebucht. Ein regelmäßiger Blick in den städtischen Kalender sowie die Newsletter großer Kulturpartner in Augsburg lohnt sich, um frühzeitig Tickets zu sichern.

Sitzplan, Plätze und Akustik im barocken Saal

Die Little Golden Hall ist dauerhaft mit 320 Sitzplätzen in Reihen bestuhlt. Das schafft klare Sichtachsen und eine Konzertatmosphäre, die Kammermusik, Chor- und Vokalprogramme ebenso trägt wie Lesungen und Festakte. Änderungen an der Bestuhlung sind grundsätzlich möglich, werden jedoch im Rahmen der denkmalschutzrechtlichen Vorgaben und nach Rücksprache mit der betreuenden Dienststelle umgesetzt. In der Praxis veröffentlichen die jeweiligen Veranstalter bei Bedarf einen Sitzplan für ihre Veranstaltung; da die Location von verschiedenen Kulturpartnern genutzt wird, existiert kein universeller Haus-Sitzplan als Download. Für die Publikumsakustik ist die Kombination aus Raumvolumen, Stuck und Deckengemälden von zentraler Bedeutung – es handelt sich um einen historischen Festsaal, dessen Gestaltung im 18. Jahrhundert nicht nur repräsentativen, sondern auch akustischen Ansprüchen folgte. Das erklärt den hervorragenden Ruf des Saales für Kammermusik und Vokalliteratur. Weil der Raum ein geschütztes Baudenkmal ist, gelten besondere Spielregeln: Tanzveranstaltungen sind nicht möglich; Speisen und Getränke sind im Saal nicht erlaubt, um die historische Substanz zu schützen. In der Ausstattung sind eine Bühne und die nötige Veranstaltungstechnik vorgesehen; seitens der Stadt sind Saalbeleuchtung und Moderationsmikrofone beschrieben. Je nach Projekt bringt der Veranstalter zusätzliche Ton- und Lichttechnik oder Podesterweiterungen mit. Für Besucherinnen und Besucher empfiehlt es sich, die in der Eventbeschreibung genannte Einlasszeit zu beachten, da bei freier Platzwahl innerhalb von Kategorien die frühe Ankunft eine größere Auswahl innerhalb des Saales ermöglicht. Wer rollstuhlgerecht planen muss oder auf eine Hörunterstützung angewiesen ist, sollte die Barrierehinweise der jeweiligen Veranstaltung prüfen, denn bei einzelnen Projekten steht eine induktive Höranlage zur Verfügung; hierfür ist vorab eine Anmeldung beim Veranstalter vorgesehen. Insgesamt erlaubt die feste Reihenbestuhlung ein waches, konzentriertes Konzerterlebnis – genau das, wofür dieser Saal in Augsburg seit Jahren bekannt ist.

Anfahrt mit ÖPNV und zu Fuß: so kommst du hin

Die Little Golden Hall liegt zentral im Domviertel, wodurch die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß besonders unkompliziert ist. Die nächstgelegene Haltestelle ist „Mozarthaus/Kolping“ an der Tramlinie 2; von dort beträgt der Fußweg bis zum Eingang in der Jesuitengasse 12 rund 200 Meter. Wichtig für die Planung: Diese Haltestelle ist nach Veranstalterangaben nicht barrierefrei; Reisende mit Mobilitätseinschränkungen sollten deshalb je nach Bedarf eine alternative Route wählen oder vorab Unterstützung organisieren. Vom Augsburger Hauptbahnhof erreicht man die Tramlinie 2 ohne Umwege; die Fahrt führt anschließend in Richtung Innenstadt und Domviertel. Aufgrund der Lage im historischen Zentrum sind die Straßen schmal und teils verkehrsberuhigt – ein Vorteil für den Fußweg, der entlang sehenswerter Fassaden und kleiner Gassen führt. Wer frühzeitig vor Konzertbeginn kommt, kann die Wegezeiten entspannt einplanen und zugleich Sehenswürdigkeiten in unmittelbarer Umgebung einbeziehen. Auch Radfahrerinnen und Radfahrer profitieren von der zentralen Lage, denn es gibt im Umfeld Abstellmöglichkeiten; Details hierzu nennt die Stadt auf ihren Verkehrsseiten und Plänen. Für Besucherinnen und Besucher mit Hörbeeinträchtigung oder Rollstuhl empfiehlt sich der Blick auf die Veranstalterinformationen, denn bei einzelnen Events steht eine induktive Höranlage zur Verfügung (Anmeldung erforderlich), und die Location selbst gilt als barrierefrei. Für späte Abendveranstaltungen ist die Rückfahrt per Tram in der Regel gesichert; prüfen Sie dennoch vorab die Fahrplantakte am jeweiligen Wochentag, insbesondere bei Sonntags- oder Feiertagsterminen. Wer aus den Umlandgemeinden anreist, kann die Park-&-Ride-Optionen mit anschließender Straßenbahnfahrt erwägen, um den städtischen Parksuchverkehr zu vermeiden und stressfrei in die Jesuitengasse zu gelangen.

Parken am Kolping-Parkhaus und weitere Optionen

Für die Anreise mit dem Auto bietet sich in erster Linie die Kolping-Parkgarage in der Jesuitengasse 10 an – nur etwa 30 Meter vom Eingang der Little Golden Hall entfernt. Die Parkgarage ist öffentlich zugänglich, rund um die Uhr geöffnet und verfügt über circa 80 Stellplätze; die Einfahrtshöhe beträgt 1,95 Meter. Die Tarife sind stunden- und tagesbasiert geregelt (z. B. je 2,50 € für die ersten drei Stunden, anschließend 2,00 € pro Stunde; ein Tagessatz wird angeboten). Für Nutzerinnen und Nutzer des Augsburger Doms ist die Garage sonntags vormittags zeitweise kostenfrei; die jeweils aktuellen Konditionen kommuniziert der Garagenbetreiber. Ergänzend besteht gegenüber des Saaleingangs ein ausgewiesener Behindertenparkplatz. Da sich die Little Golden Hall im historischen Zentrum befindet, sind Stellflächen im direkten Straßenraum begrenzt, und bei größeren Veranstaltungsserien – etwa im Rahmen von Festivals – ist die Nachfrage hoch. Wer Kosten und Suche minimieren will, plant rechtzeitig und weicht gegebenenfalls auf Park-&-Ride-Angebote aus oder verbindet die Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr. Insbesondere für auswärtige Gäste lohnt es sich, vorab die Zufahrtsregelungen im Domviertel zu prüfen, da temporäre Baustellen oder Veranstaltungsumleitungen Einfluss auf die Routenführung haben können. Wegen der kurzen Wege zwischen Garage und Eingang ist die Kolping-Parkgarage die klare Empfehlung für Besucherinnen und Besucher der Little Golden Hall; der beleuchtete Zugang über die Jesuitengasse ist kurz und übersichtlich. Bei großem Besucherandrang empfiehlt sich ein frühzeitiges Eintreffen, um vor Konzertbeginn in Ruhe anzukommen und die Garderobe sowie Wegezeiten zu berücksichtigen. Wer einen barrierefreien Parkplatz benötigt, sollte die Belegung und Verfügbarkeit des ausgewiesenen Behindertenstellplatzes gegenüber dem Eingang einplanen und im Zweifel zusätzliche Zeitreserve einbauen. Insgesamt ermöglicht die Kombination aus zentrumsnaher Garage, kurzer Fußdistanz und gutem ÖPNV-Angebot eine komfortable, sichere An- und Abreise – auch zu Abendterminen.

Geschichte, Architektur und Besonderheiten

Die Little Golden Hall hat ihren Ursprung als Kongregationssaal des Jesuitenkollegs St. Salvator. Zwischen 1763 und 1765 wurde der barocke Pracht- und Festsaal ausgestaltet; der Stuck stammt von Johann Michael Feichtmayr, während die Deckengemälde Matthäus Günther 1765 vollendete. Inhaltlich nehmen die Fresken auf die Geschichte der damaligen Reichsstadt Augsburg Bezug. Ihre heutige Bedeutung reicht über die Funktion als Sehenswürdigkeit hinaus: Der Saal ist als Kulturort fest in der Stadt verankert und aufgrund seiner herausragenden Akustik eine gefragte Bühne für Kammermusik und Vokalkonzerte. Ein historischer Faden verbindet die Little Golden Hall mit der Augsburger Mozarttradition – Leopold Mozart war Schüler am Jesuitenkolleg; dass im 18. Jahrhundert in dieser Bildungslandschaft Musikpflege großgeschrieben wurde, spiegelt sich heute in der Nutzung des Saals im Rahmen der Mozartfeste wider. Zugleich ist der Ort dem Denkmalschutz unterstellt: Das erklärt Regeln wie das Tanzverbot und die Untersagung von Speisen und Getränken im Saalinneren. Im 19. Jahrhundert ging das Nutzungsrecht als Festsaal teilweise auf das benachbarte Gymnasium St. Stephan über – eine Traditionslinie, die dem Raum bis heute einen besonderen, festlichen Charakter im Bildungs- und Kulturleben verleiht. Die Lage nördlich des Doms und die Einbettung in das Domviertel machen die Little Golden Hall außerdem zum idealen Ausgangspunkt für kulturhistorische Streifzüge. Wer den Blick hebt, erkennt in Stuck und Fresken nicht nur dekorative Ornamentik, sondern ein erzählerisches Programm, das barocke Bildsprache, Theologie und Stadtgeschichte miteinander verbindet. Diese ästhetische Dichte, gepaart mit der Intimität eines 320-Plätze-Saals, erklärt, warum Konzerte hier als besonders nahbar und detailreich empfunden werden. Gleichzeitig ist der Saal technisch so ausgestattet, dass zeitgemäße Veranstaltungsformate möglich sind – im Spannungsfeld von historischer Substanz und moderner Nutzung.

Ausstattung, Technik und Barrierefreiheit

Als städtische Spielstätte bietet die Little Golden Hall die Grundausstattung, die Veranstalter für klassische Konzerte, Lesungen und Festakte benötigen. Beschrieben sind Saalbeleuchtung und Moderationsmikrofone; eine Bühne ist vorhanden und kann projektbezogen ergänzt werden. Dank der sensiblen Pflege durch die Stadt bleibt der Charakter des Raumes erhalten, während Veranstaltungen mit zeitgemäßen Anforderungen umgesetzt werden können. Für das Publikum besonders wichtig: Die Location gilt als barrierefrei, sodass der Zugang für Besucherinnen und Besucher mit Mobilitätseinschränkungen erleichtert ist. Zusätzlich steht bei ausgewählten Veranstaltungen eine induktive Höranlage zur Verfügung, die per Voranmeldung beim jeweiligen Veranstalter genutzt werden kann – ein wertvolles Angebot für Menschen mit Hörbeeinträchtigung. Die feste Reihenbestuhlung mit 320 Plätzen wird denkmalschutzgerecht gehandhabt; etwaige Anpassungen erfolgen nach Absprache und sind in einer offiziellen Preisliste geregelt. Aus Gründen des Denkmalschutzes ist das Tanzen im Saal nicht gestattet, ebenso sind Speisen und Getränke im Saal verboten; die Pausenbewirtung findet im Foyer des Erdgeschosses statt. Diese Regelungen dienen dem langfristigen Erhalt von Stuckierung und Fresken und sichern zugleich ein konzentriertes Konzertumfeld. Wer als Veranstalter plant, kann in Abstimmung mit dem Kulturamt zusätzliche Technik (zum Beispiel Beschallung, Aufzeichnung oder spezielles Licht) temporär einbringen – immer unter Wahrung der denkmalpflegerischen Anforderungen. Für Gäste, die mit dem ÖPNV anreisen, ist die Tramlinie 2 mit der Haltestelle „Mozarthaus/Kolping“ besonders praktisch; der Fußweg zum Saaleingang beträgt etwa 200 Meter. Ein wichtiger Hinweis: Die Haltestelle ist nicht barrierefrei, weshalb alternative Wege oder Hilfen zu prüfen sind. Für Autofahrerinnen und Autofahrer ist die Kolping-Parkgarage mit rund 80 Stellplätzen nur wenige Schritte entfernt; gegenüber des Eingangs befindet sich ein ausgewiesener Behindertenparkplatz. Diese Kombination aus zentraler Lage, kurzen Wegen und gezielten Barrierefreiheitsangeboten macht die Little Golden Hall zu einer vorbildlich erreichbaren Kulturspielstätte im Herzen Augsburgs.

Quellen:

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Little Golden Hall | Veranstaltungen & Tickets Augsburg

Mitten im historischen Domviertel von Augsburg, nur wenige Schritte vom Augsburger Dom entfernt, liegt die Little Golden Hall – auf Deutsch: der Kleine Goldene Saal. Der spätbarocke Festsaal in der Jesuitengasse 12 ist ein echtes Rokokojuwel und eine beliebte Spielstätte für Kammermusik, Lesungen und Festveranstaltungen. Charakteristisch sind das reiche Stuckdekor von Johann Michael Feichtmayr und die Deckenfresken von Matthäus Günther aus dem Jahr 1765, die Motive aus der Geschichte der Freien Reichsstadt Augsburg aufnehmen. Heute wird der Saal vom Kulturamt der Stadt Augsburg betreut und ist wegen seiner ausgezeichneten Akustik insbesondere bei den Mozartfesten geschätzt. Dauerhaft mit 320 Sitzplätzen bestuhlt, bietet die Little Golden Hall ein konzentriertes, intimes Konzerterlebnis im Herzen der Stadt – mit hervorragender Erreichbarkeit, kurzer Distanz zur Kolping-Parkgarage und einem Umfeld voller Kulturdenkmäler.

Veranstaltungen, Tickets und Programm in der Little Golden Hall

Wer sich für das aktuelle Programm in der Little Golden Hall interessiert, findet Veranstaltungen in erster Linie im städtischen Veranstaltungskalender sowie auf den Seiten der jeweils verantwortlichen Veranstalter. Da der Saal eine städtische Spielstätte ist, die von unterschiedlichen Kulturakteuren genutzt wird, existiert kein zentrales, hausintern geführtes Ganzjahresprogramm. Typische Formate sind Kammerkonzerte, Liederabende, Ensemble- und Solorezitale, kleinere Oratorien- oder Chorkonzerte, Lesungen, Vorträge sowie Programmblöcke im Rahmen städtischer Festivals. Besonders eng verbunden ist der Ort mit den Augsburger Mozartfesten – nicht zuletzt, weil Leopold Mozart, der Vater von Wolfgang Amadeus Mozart, am ehemaligen Jesuitenkolleg St. Salvator lernte, zu dem dieser Festsaal historisch gehört. Die Veranstaltungsausschreibungen nennen in der Regel auch Einlasszeiten, Hinweise zur Platzwahl (häufig freie Platzwahl innerhalb von Kategorien) und etwaige Alters- bzw. Jugendschutzbestimmungen. Für Ticketkäufe nutzen viele Veranstalter gängige Online-Ticketportale; bei ausgewählten Projekten werden die Tickets zusätzlich über lokale Vorverkaufsstellen und Partner vertrieben. Weil in einem geschützten Denkmal veranstaltet wird, sind einige Vorgaben standardisiert: Tanzveranstaltungen sind im Saal nicht zugelassen, und Essen sowie Getränke sind im Saalinneren untersagt – die Pausenbewirtung erfolgt im Foyer im Erdgeschoss. Das sorgt für ein ruhiges, konzentriertes Konzerterlebnis und hilft, die empfindliche historische Substanz zu bewahren. Wer vorausschauend plant, prüft vorab die Details zur Bestuhlung und etwaige Sonderhinweise des Veranstalters (zum Beispiel ob eine induktive Höranlage zur Verfügung steht und wie die Anmeldung funktioniert). Weil die Location stark nachgefragt ist, sind beliebte Termine – etwa während städtischer Festivals – rasch ausgebucht. Ein regelmäßiger Blick in den städtischen Kalender sowie die Newsletter großer Kulturpartner in Augsburg lohnt sich, um frühzeitig Tickets zu sichern.

Sitzplan, Plätze und Akustik im barocken Saal

Die Little Golden Hall ist dauerhaft mit 320 Sitzplätzen in Reihen bestuhlt. Das schafft klare Sichtachsen und eine Konzertatmosphäre, die Kammermusik, Chor- und Vokalprogramme ebenso trägt wie Lesungen und Festakte. Änderungen an der Bestuhlung sind grundsätzlich möglich, werden jedoch im Rahmen der denkmalschutzrechtlichen Vorgaben und nach Rücksprache mit der betreuenden Dienststelle umgesetzt. In der Praxis veröffentlichen die jeweiligen Veranstalter bei Bedarf einen Sitzplan für ihre Veranstaltung; da die Location von verschiedenen Kulturpartnern genutzt wird, existiert kein universeller Haus-Sitzplan als Download. Für die Publikumsakustik ist die Kombination aus Raumvolumen, Stuck und Deckengemälden von zentraler Bedeutung – es handelt sich um einen historischen Festsaal, dessen Gestaltung im 18. Jahrhundert nicht nur repräsentativen, sondern auch akustischen Ansprüchen folgte. Das erklärt den hervorragenden Ruf des Saales für Kammermusik und Vokalliteratur. Weil der Raum ein geschütztes Baudenkmal ist, gelten besondere Spielregeln: Tanzveranstaltungen sind nicht möglich; Speisen und Getränke sind im Saal nicht erlaubt, um die historische Substanz zu schützen. In der Ausstattung sind eine Bühne und die nötige Veranstaltungstechnik vorgesehen; seitens der Stadt sind Saalbeleuchtung und Moderationsmikrofone beschrieben. Je nach Projekt bringt der Veranstalter zusätzliche Ton- und Lichttechnik oder Podesterweiterungen mit. Für Besucherinnen und Besucher empfiehlt es sich, die in der Eventbeschreibung genannte Einlasszeit zu beachten, da bei freier Platzwahl innerhalb von Kategorien die frühe Ankunft eine größere Auswahl innerhalb des Saales ermöglicht. Wer rollstuhlgerecht planen muss oder auf eine Hörunterstützung angewiesen ist, sollte die Barrierehinweise der jeweiligen Veranstaltung prüfen, denn bei einzelnen Projekten steht eine induktive Höranlage zur Verfügung; hierfür ist vorab eine Anmeldung beim Veranstalter vorgesehen. Insgesamt erlaubt die feste Reihenbestuhlung ein waches, konzentriertes Konzerterlebnis – genau das, wofür dieser Saal in Augsburg seit Jahren bekannt ist.

Anfahrt mit ÖPNV und zu Fuß: so kommst du hin

Die Little Golden Hall liegt zentral im Domviertel, wodurch die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß besonders unkompliziert ist. Die nächstgelegene Haltestelle ist „Mozarthaus/Kolping“ an der Tramlinie 2; von dort beträgt der Fußweg bis zum Eingang in der Jesuitengasse 12 rund 200 Meter. Wichtig für die Planung: Diese Haltestelle ist nach Veranstalterangaben nicht barrierefrei; Reisende mit Mobilitätseinschränkungen sollten deshalb je nach Bedarf eine alternative Route wählen oder vorab Unterstützung organisieren. Vom Augsburger Hauptbahnhof erreicht man die Tramlinie 2 ohne Umwege; die Fahrt führt anschließend in Richtung Innenstadt und Domviertel. Aufgrund der Lage im historischen Zentrum sind die Straßen schmal und teils verkehrsberuhigt – ein Vorteil für den Fußweg, der entlang sehenswerter Fassaden und kleiner Gassen führt. Wer frühzeitig vor Konzertbeginn kommt, kann die Wegezeiten entspannt einplanen und zugleich Sehenswürdigkeiten in unmittelbarer Umgebung einbeziehen. Auch Radfahrerinnen und Radfahrer profitieren von der zentralen Lage, denn es gibt im Umfeld Abstellmöglichkeiten; Details hierzu nennt die Stadt auf ihren Verkehrsseiten und Plänen. Für Besucherinnen und Besucher mit Hörbeeinträchtigung oder Rollstuhl empfiehlt sich der Blick auf die Veranstalterinformationen, denn bei einzelnen Events steht eine induktive Höranlage zur Verfügung (Anmeldung erforderlich), und die Location selbst gilt als barrierefrei. Für späte Abendveranstaltungen ist die Rückfahrt per Tram in der Regel gesichert; prüfen Sie dennoch vorab die Fahrplantakte am jeweiligen Wochentag, insbesondere bei Sonntags- oder Feiertagsterminen. Wer aus den Umlandgemeinden anreist, kann die Park-&-Ride-Optionen mit anschließender Straßenbahnfahrt erwägen, um den städtischen Parksuchverkehr zu vermeiden und stressfrei in die Jesuitengasse zu gelangen.

Parken am Kolping-Parkhaus und weitere Optionen

Für die Anreise mit dem Auto bietet sich in erster Linie die Kolping-Parkgarage in der Jesuitengasse 10 an – nur etwa 30 Meter vom Eingang der Little Golden Hall entfernt. Die Parkgarage ist öffentlich zugänglich, rund um die Uhr geöffnet und verfügt über circa 80 Stellplätze; die Einfahrtshöhe beträgt 1,95 Meter. Die Tarife sind stunden- und tagesbasiert geregelt (z. B. je 2,50 € für die ersten drei Stunden, anschließend 2,00 € pro Stunde; ein Tagessatz wird angeboten). Für Nutzerinnen und Nutzer des Augsburger Doms ist die Garage sonntags vormittags zeitweise kostenfrei; die jeweils aktuellen Konditionen kommuniziert der Garagenbetreiber. Ergänzend besteht gegenüber des Saaleingangs ein ausgewiesener Behindertenparkplatz. Da sich die Little Golden Hall im historischen Zentrum befindet, sind Stellflächen im direkten Straßenraum begrenzt, und bei größeren Veranstaltungsserien – etwa im Rahmen von Festivals – ist die Nachfrage hoch. Wer Kosten und Suche minimieren will, plant rechtzeitig und weicht gegebenenfalls auf Park-&-Ride-Angebote aus oder verbindet die Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr. Insbesondere für auswärtige Gäste lohnt es sich, vorab die Zufahrtsregelungen im Domviertel zu prüfen, da temporäre Baustellen oder Veranstaltungsumleitungen Einfluss auf die Routenführung haben können. Wegen der kurzen Wege zwischen Garage und Eingang ist die Kolping-Parkgarage die klare Empfehlung für Besucherinnen und Besucher der Little Golden Hall; der beleuchtete Zugang über die Jesuitengasse ist kurz und übersichtlich. Bei großem Besucherandrang empfiehlt sich ein frühzeitiges Eintreffen, um vor Konzertbeginn in Ruhe anzukommen und die Garderobe sowie Wegezeiten zu berücksichtigen. Wer einen barrierefreien Parkplatz benötigt, sollte die Belegung und Verfügbarkeit des ausgewiesenen Behindertenstellplatzes gegenüber dem Eingang einplanen und im Zweifel zusätzliche Zeitreserve einbauen. Insgesamt ermöglicht die Kombination aus zentrumsnaher Garage, kurzer Fußdistanz und gutem ÖPNV-Angebot eine komfortable, sichere An- und Abreise – auch zu Abendterminen.

Geschichte, Architektur und Besonderheiten

Die Little Golden Hall hat ihren Ursprung als Kongregationssaal des Jesuitenkollegs St. Salvator. Zwischen 1763 und 1765 wurde der barocke Pracht- und Festsaal ausgestaltet; der Stuck stammt von Johann Michael Feichtmayr, während die Deckengemälde Matthäus Günther 1765 vollendete. Inhaltlich nehmen die Fresken auf die Geschichte der damaligen Reichsstadt Augsburg Bezug. Ihre heutige Bedeutung reicht über die Funktion als Sehenswürdigkeit hinaus: Der Saal ist als Kulturort fest in der Stadt verankert und aufgrund seiner herausragenden Akustik eine gefragte Bühne für Kammermusik und Vokalkonzerte. Ein historischer Faden verbindet die Little Golden Hall mit der Augsburger Mozarttradition – Leopold Mozart war Schüler am Jesuitenkolleg; dass im 18. Jahrhundert in dieser Bildungslandschaft Musikpflege großgeschrieben wurde, spiegelt sich heute in der Nutzung des Saals im Rahmen der Mozartfeste wider. Zugleich ist der Ort dem Denkmalschutz unterstellt: Das erklärt Regeln wie das Tanzverbot und die Untersagung von Speisen und Getränken im Saalinneren. Im 19. Jahrhundert ging das Nutzungsrecht als Festsaal teilweise auf das benachbarte Gymnasium St. Stephan über – eine Traditionslinie, die dem Raum bis heute einen besonderen, festlichen Charakter im Bildungs- und Kulturleben verleiht. Die Lage nördlich des Doms und die Einbettung in das Domviertel machen die Little Golden Hall außerdem zum idealen Ausgangspunkt für kulturhistorische Streifzüge. Wer den Blick hebt, erkennt in Stuck und Fresken nicht nur dekorative Ornamentik, sondern ein erzählerisches Programm, das barocke Bildsprache, Theologie und Stadtgeschichte miteinander verbindet. Diese ästhetische Dichte, gepaart mit der Intimität eines 320-Plätze-Saals, erklärt, warum Konzerte hier als besonders nahbar und detailreich empfunden werden. Gleichzeitig ist der Saal technisch so ausgestattet, dass zeitgemäße Veranstaltungsformate möglich sind – im Spannungsfeld von historischer Substanz und moderner Nutzung.

Ausstattung, Technik und Barrierefreiheit

Als städtische Spielstätte bietet die Little Golden Hall die Grundausstattung, die Veranstalter für klassische Konzerte, Lesungen und Festakte benötigen. Beschrieben sind Saalbeleuchtung und Moderationsmikrofone; eine Bühne ist vorhanden und kann projektbezogen ergänzt werden. Dank der sensiblen Pflege durch die Stadt bleibt der Charakter des Raumes erhalten, während Veranstaltungen mit zeitgemäßen Anforderungen umgesetzt werden können. Für das Publikum besonders wichtig: Die Location gilt als barrierefrei, sodass der Zugang für Besucherinnen und Besucher mit Mobilitätseinschränkungen erleichtert ist. Zusätzlich steht bei ausgewählten Veranstaltungen eine induktive Höranlage zur Verfügung, die per Voranmeldung beim jeweiligen Veranstalter genutzt werden kann – ein wertvolles Angebot für Menschen mit Hörbeeinträchtigung. Die feste Reihenbestuhlung mit 320 Plätzen wird denkmalschutzgerecht gehandhabt; etwaige Anpassungen erfolgen nach Absprache und sind in einer offiziellen Preisliste geregelt. Aus Gründen des Denkmalschutzes ist das Tanzen im Saal nicht gestattet, ebenso sind Speisen und Getränke im Saal verboten; die Pausenbewirtung findet im Foyer des Erdgeschosses statt. Diese Regelungen dienen dem langfristigen Erhalt von Stuckierung und Fresken und sichern zugleich ein konzentriertes Konzertumfeld. Wer als Veranstalter plant, kann in Abstimmung mit dem Kulturamt zusätzliche Technik (zum Beispiel Beschallung, Aufzeichnung oder spezielles Licht) temporär einbringen – immer unter Wahrung der denkmalpflegerischen Anforderungen. Für Gäste, die mit dem ÖPNV anreisen, ist die Tramlinie 2 mit der Haltestelle „Mozarthaus/Kolping“ besonders praktisch; der Fußweg zum Saaleingang beträgt etwa 200 Meter. Ein wichtiger Hinweis: Die Haltestelle ist nicht barrierefrei, weshalb alternative Wege oder Hilfen zu prüfen sind. Für Autofahrerinnen und Autofahrer ist die Kolping-Parkgarage mit rund 80 Stellplätzen nur wenige Schritte entfernt; gegenüber des Eingangs befindet sich ein ausgewiesener Behindertenparkplatz. Diese Kombination aus zentraler Lage, kurzen Wegen und gezielten Barrierefreiheitsangeboten macht die Little Golden Hall zu einer vorbildlich erreichbaren Kulturspielstätte im Herzen Augsburgs.

Quellen:

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Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

PU

Pui

2. November 2025

Der Raum ist sehr charmant, besonders mit den aufgestellten Kerzen. Allerdings benötigt das Gebäude mehr Pflege, einige Fenster sind komplett mit Holz verschlossen. Notausgangsschilder fehlen auf der langen Treppe. Eine Investition in die Infrastruktur wird empfohlen. Ich bin mir nicht sicher, ob der Ort rollstuhlgerecht ist.

Agata Ştefănescu

7. Februar 2026

Toller Konzertort 💛

JD

Joseph Da

27. Januar 2026

Einfach wow! Stelle sicher, dass du die vorderen Stühle für ein besseres Erlebnis bekommst. Wir haben unser Konzert sehr genossen, gute Stimmung, Musik und Lage. Parken ist nicht einfach, Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel sind der beste Weg.

BF

Bruno Frederix

10. Januar 2025

Wunderbare Veranstaltung mit einer wunderschön gespielten Klavierinterpretation von Coldplay. Die Atmosphäre des kleinen goldenen Saals mit den Kerzen war wirklich großartig. Tolle Einrichtung, super gespielt. Wir hatten einen schönen Abend. Danke!

MM

Medina Mulaosmanovic

29. Juli 2023

Es ist ein wirklich schöner Ort mit einer netten kleinen Suche. Du kannst versuchen, versteckte Ostereier zu finden.